Bildnerische Erziehung

Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung soll die Fähigkeit und das Interesse fördern, sowohl über Werke der bildenden und angewandten Kunst, der visuellen Medien und der Umweltgestaltung, als auch über die eigene bildnerische Arbeit zu reflektieren und zu kommunizieren.

Unterschiedliche Lebens- und Erfahrungswelten – Kultur, Religion, Politik, Wirtschaft, Technik, Phantasie – sollen sich erschließen und Grundlagen für Werthaltungen und Wertschätzung schaffen.

Das jeweilige kulturelle Umfeld wird in größere gesellschaftliche Zusammenhänge gestellt und soll dazu befähigen, am zeitgenössischen Kulturgeschehen bewusst teilzunehmen.

Durch die strukturierte Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeit wird ein wesentlicher Beitrag zur Identitätsfindung geleistet und durch die Entwicklung und Pflege der individuellen schöpferischen Ressourcen – in Form eines kontinuierlichen, lebensbegleitenden Prozesses – kreative und emotionale Intelligenz ausgebildet.

In allen Lebensbereichen soll der Gestaltungswille geweckt, die Freude an bewusster Gestaltung gefördert, sowie das geistige und emotionale Potential von Kunst erschlossen, sowie differenzierte Kenntnisse und Fertigkeiten in Kommunikationsfähigkeit und Medienkompetenz entwickelt werden.

Am MGW wird BE bis zur 6. Klasse angeboten. Danach gibt es die Möglichkeit für die ganze Oberstufe die Unverbindlichen Übungen Bildnerisches Gestalten und Kunst und Architekturbetrachtung zu besuchen.

„MOVE“, Lebensräder, 2A & 2B/2016